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Philipp-Niclas Jung

Philipp_Niclas_JungPhilipp-Niclas Jung
Beisitzer


Mein Name ist Philipp-Niclas Jung und ich bin Beisitzer in der Partei ETHIA.
Im August 1994 wurde ich in Bad Karlshafen geboren und habe mich seitdem, auch natürlich durch den Einfluss meiner Mutter, vegetarisch ernährt. Bis heute habe ich weder Fleisch noch Fisch gegessen.
Je älter ich wurde, desto mehr wuchs in mir der Drang zu helfen und
sowohl Tiere als auch Menschen zu (be)schützen.
Mit sechs Jahren durfte ich ein kleines Lamm mit der Flasche aufziehen, was
wohl der früheste Punkt in meiner Erinnerung ist, den ich mit Tierrechten in Verbindung bringe.
Von da an versuchte ich stets umgänglich mit der Umwelt umzugehen und auch meinen Freunden und meinem weiteren Umfeld klarzumachen, worum es mir geht: „Nein, ich esse meine Freunde nicht!“
Als ich älter wurde, rückte aber auch ein ganz anderer Teil in mein Leben: der soziale Bereich, gerade auf dem Gebiet der Jugendarbeit.
Ich durfte auf eine Waldorfschule gehen, die mich im sozialen Miteinander und friedlicher Konfliktlösung prägte.
Von dort aus absolvierte ich neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Konfirmandenbetreuer in unserer Gemeinde ein vierwöchiges Praktikum bei einem Träger für soziale Einrichtungen für Jugendliche in Hamburg, welches mich sehr prägte.
Zu dieser Zeit war ich auch auf politischer Ebene sehr aktiv in der Tierschutzpartei, welche ich nach 6 Jahren Vorstandsarbeit im Landesverband Hamburg wieder verließ.
Von da an gab es immer wieder Tätigkeiten in Richtung Soziales, wie z.B. das Jobben in den Sommerferien in einem Kinder- und Jugendzentrum, Freizeitbetreuung und Fahrtenbegleitung.
Ich konnte viel Einblick erlangen in die Zusammenhänge und auch Missstände der sozialpädagogischen Einrichtungen, der sich während meiner kurzen Zeit in der Ausbildung zum Kindergärtner (Sozialpädagogische Assistenz) noch intensivierte.
Es werden immer mehr Kinder pro Erzieher, immer länger müssen die Kinder in der KiTa bleiben, immer weniger Familie gibt es für die Kids, kaum noch Männer, die eine erzieherische Vorbildrolle einnehmen. Es ist wirklich traurig.
Doch auch verständlich, wenn man bedenkt, dass ein Kindergärtner in seiner Ausbildung nicht einen Cent verdient. Wo bleibt da die Investition in unsere Zukunft . – Die Kinder??!
Ich musste diese Ausbildung aus verschiedensten Gründen abbrechen. Doch eines ist sicher: Viele wichtige Eindrücke sind geblieben.
Zurzeit arbeite ich bei einem Großhandel für Ökologische Lebensmittel (Ausbildung zum Grosshandels- Kaufmann) wo ich wieder etwas mehr auf den Boden zurück komme – Unsere Erde!
Wie wichtig ist doch die Wertschätzung für all diese Produkte und wie sorgsam müssen wir mit unserer Natur umgehen!
Seit etwa zwei Jahren lebe ich vegan und mein Drang etwas für unser gemeinsames Miteinander zu tun, ist kein bisschen weniger geworden.
Ich hoffe, wir alle können mit dieser neuen Partei etwas bewegen, einen kleinen Umschwung, eine friedliche Revolution hervorrufen.
Für alles Leben auf dieser wunderbaren Erde.