+ + + Bauernbund droht mit Bewaffnung und illegalen eigenmächtigen Wölfsabschüssen + + +

Wolf ja bitte und ETHIA stellen Strafanzeigen

Vor dem Landtag in Potsdam wurde heute eine Anti-Wolfs-Demonstration von Landwirten aufgelöst, die im Vorwege untersagt worden war.

Die Landwirte hatten Kadaver von Tieren mitgebracht, die angeblich von einem Wolf gerissen worden waren.

Schon hier widersetzte man sich den Anordnungen der Behörden und beging bewusst eine Ordnungswidrigkeit..

Umso drastischer die vom Geschäftsführer des Bauernbundes Reinhard Jung vor Ort geäußerten Ankündigungen:

„Wir lieben unsere Tiere. Es wird Zeit, dass wir sie mit der Waffe in der Hand verteidigen.“

Noch in diesem Monat werde der Bauernbund die Landwirte über heute angeblich schon bestehende rechtliche Möglichkeiten informieren, ihre Tiere in Notwehr zu schützen.

Wir sehen in den skandalösen Äußerungen multiple Straftatbestände, auf die unsere Strafanzeige fußt:

Nötigung der Behörden und öffentlicher Aufruf zur Straftat in Form von widerrechtlicher Waffennutzung, zum Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz, das Washingtoner Artenschutzabkommen, die Berner Konvention und das Tierschutzgesetz. Auch soll geprüft werden, ob es sich beim Bauernbund und der Unterstützer*innen der von Jung betriebenen Seite www.wolfsfreiezone.de aufgrund dieser verstörenden Äußerungen um die Bildung einer kriminellen Vereinigung handelt.

Wir berufen uns auf den Artikel der WELT:

https://www.welt.de/…/Bauernbund-droht-mit-Waffeneinsatz-ge…