+ + + PRESSEMITTEILUNG UND OFFENER BRIEF + + +

+ + + Geschäftsführer des Bauernverbands Brandenburg toleriert Wolfshatz per Auto mit Tötungsabsicht innerhalb in der heute-Show + + +

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Reinhard Jung,

Anlässlich der in der heute-Show vom 23.02. im Beisein des Geschäftsführers Reinhard Jung getätigten Aussagen zu einer stattgefundenen Wolfshatz mit dem eindeutigen Ziel der Tötung des Tieres möchte ich Sie um eine Stellungnahme bitten.
Im Interview mit Fabian Köster waren zwei namentlich nicht genannte Kollegen des Herrn Jung anwesend, die die Verfolgung eines Wolfes mit dem Auto beschrieben.
Die Begründung lautete: “ Schießen darf man sie nicht, was soll man sonst machen“.
Auf eindeutige Nachfrage Fabian Kösters: „Also überfahren?“ lautete die Antwort: „Ganz ehrlich, ich hätte sie umgeprügelt, wenn sie vor dem Auto wären“.

Wie stehen Sie zu den Äußerungen über das Hetzen und Nachstellen eines Wolfes per Auto mit Tötungsabsicht?
Unserer Ansicht nach stellt dieses vor laufender Kamera zugegebene Verhalten eine Straftat dar. denn es verstößt gegen FFH-Richtlinien und internationale Schutzstatute, die für Wölfe gelten.
Müssen wir davon ausgehen, dass die mindestens neun Wölfe, die allein im letzten Jahr in Brandenburg überfahren wurden, ihrer Ansicht nach „Unfälle“ waren, die von Ihnen gebilligt und gutgeheißen werden ?

Auf baldige Antwort hoffend mit bestem Gruß

Bettina Jung
Vorsitzende ETHIA
Pressesprecherin von Wolf ja bitte

Beleg: Link zur Sendung
https://www.youtube.com/watch?v=WTNO-0aopeg&app=desktop
Aussagen ab Minute 3:19
Im Anhang:
Screenshot aus der Sendung