+ + + Pressemitteilung + + +

Der Strafanzeige des Bündnisses aus Wolf ja bitte und ETHIA anlässlich der Erschießung des Wolfes in Görlitz am 02. Februar haben sich auf Anfrage bei der Staatsanwaltschaft in Görlitz über 120 weitere eingefunden und es werden täglich mehr.
Damit wird die bundesweite Öffentlichkeit deutlich, die den zweiten offiziell beauftragten Abschuss eines Wolfes nicht hinnimmt.
Aufgrund der intransparenten Entscheidungsfindung, der faktischen Nichtinformation der Öffentlichkeit trotz wochenlanger Nachfragen im Vorwege und die Beugung sämtlicher Schutzstatuten des Wolfes, richten sich die Strafanzeigen mit Strafantrag gegen den Görlitzer Landrat Lange (CDU) sowie sämtliche an der Tötungsentscheidung betroffenen Personen und Institutionen und den ausführenden Schützen.
Wir danken allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die wie wir nicht bereit sind, einen weiteren Präzedenzfall nach der ungerechtfertigten Tötung des Wolfes „Kurti“ in Niedersachsen im April 2016 im Auftrag Minister Wenzels (Bündnis90/ Die Grünen) unwidersprochen hinzunehmen.