Nov 24

+ + + Hetzen statt schützen?! – Herdenschutzseminar wegen zu geringen Interesses abgesagt + + +

Bericht von Bettina Jung
Heute wäre ich eigentlich auf einem fast sechsstündigen Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Bad Fallingsbostel gewesen.
Thema:
„Wolf und Weidetiere – Möglichkeiten und Grenzen des Weideschutzes“.
Selbiges wurde von der Tagespresse aufgegriffen und von Land&Forst beworben.
Leider scheint das Interesse der Weidetierhalter*innen an Schutzmaßnahmen nicht so groß zu sein wie der Hass auf den Wolf, denn es wurde wegen zu geringer Anmeldungen abgesagt.
Auch hieran lässt sich eine verantwortungslose Schieflage erkennen.
Wer ein echtes Interesse am Schutz seiner Tiere hat, wird jede Chance, die ihm geboten wird, nutzen, um einen optimalen Herdenschutz zu ermöglichen.
Vor Ort wären gewesen:
Frau Dr. Barbara Hionkhaus, Mitarbeiterin des Wolfsbüros Niedersachsen, ein Schäfer, der über seine Erfahrungen zum Herdenschutz mit Eseln und Herdenschutzhunden berichtet hätte, sowie Referenten zum professionellen Zaunbau.
Herzlichen Dank an die Landwirtschaftskammer, die nun wirkungslos Räumlichkeiten anmietete und Referent*innen organisierte.

WolfsMonitor berichtet

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