+ + + Kleine Anfrage im Bundestag zum Thema Wolf Die LINKE + + +

Eine Analyse von Bettina Jung/ Leitung ETHIA Wildtierschutz:
Nachdem Dietmar Bartsch kurz vor der Bundestagswahl nicht ganz korrekt vom Bundesjagdverband zitiert wurde, kochten die Gemüter der WolfsfreundInnen und NaturschützerInnen zurecht hoch.
Umgehend nahm ich Kontakt zu ihm auf, der zwar in Ansätzen, aber nicht vollständig befriedigen konnte.
Durch persönliche Kontakte in der LINKEN gelang mit ein reger Austausch mit dem zuständigen Personenkreis der Partei.
Letztendlich entstand diese kleine Anfrage die belegt, wie ernst es der LINKEN als Ganzes um das Thema Wolfsschutz ist.
Die Antworten enttarnen ein großes Defizit, wie auch das Abwälzen der Verantwortlichkeiten des Bundes zu großen Teilen auf die Länder.
Wir fordern ein ganzheitliches, zentriertes und verantwortlich vernetztes Wolfsmanagement mit echten Fachleuten und Wolfsspezialisten, außerhalb der Lobbyisten Jäger und Landwirte.
Zudem muss es im staatlichen Interesse liegen, die Bevölkerung aufzuklären und in den Schulen damit anzufangen.
Einzelne Länder sehen sich in die Wolfssituation noch überhaupt noch nicht involviert in sofern, dass der Wolf maximal auf der „Durchreise“ sei, wie Robert Habeck/Schleswig-Holstein kürzlich verlautbaren ließ.
Eine solche Haltung ist inakzeptabel.
Gerade zu diesem Zeitpunkt muss in echten Herdenschutz investiert und auf Erfahrungen anderer Bundesländer und Länder innerhalb der EU zurückgegriffen werden.
Ein Management für international geschützte Arten muss zur Bundesaufgabe werden.
Das gilt für den Wolf, wie für den Seehund und andere Arten!
Die Bundesländer dürfen hier weder alleingelassen werden, noch eigene Richtlinien aufstellen können!
#ETHIA #Wolf #Wolfsmanagement #Wolfsschutz #DieLinke

Herdenschutz und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf