+ + + Piratenpartei Schleswig-Holstein stellt gemeinsam mit ETHIA kleine Anfrage zum Seehundskandal – auch hier bleibt das Umweltministerium nebulös! + + +

Auszug der Pressemitteilung der Piratenpartei:
Der Seehund – das Markenzeichen von Schleswig-Holsteins Nordseeküste und beliebtes Werbemittel für Tourismus und Politik. Was jedoch viele nicht wissen: Jedes Jahr werden mehrere Hundert verlassene Jungtiere, so genannte Heuler, am Strand erschossen. Blutspuren am Strand sind oft das einzige, was Strandbesucher von den gefundenen Tieren noch wiederfinden. Nachfragen in der Auffangstation Friedrichskoog, was aus „ihrem“ gefunden Heuler wurde, verlaufen oftmals im Nichts oder werden radikal abgeschmettert.

Die Schleswig-Holsteinische Piratenfraktion und die Tierrechtspartei „ETHIA“ wollten es genau wissen und reichten eine letzte kleine Anfrage ein, bevor die Piraten den Landtag in Kiel verlassen mussten.
Friederike Mey (Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl) fasst zusammen: „Ich kann den Umgang mit den Seehunden nicht nachvollziehen. Entweder es ist ein geschütztes Tier, dann nehme ich ihn aus dem Jagdrecht raus und versuche die Population möglichst aufzupäppeln. Oder aber es handelt sich um ein Tier des Jagdrechts, dann brauche ich aber auch keine Auffangstation.
Wir fordern eine transparente Darstellung der Zahlen und eine verpflichtende Prüfung, die dem Seehundjäger bescheinigt, er sei geeigneter als approbierte Tierärzte, die momentan nicht befugt sind, Seehunde aufzunehmen oder nach Friedrichskoog zu bringen.“

Die gesamte gemeinsame Pressemitteilung, in der auch unsere Bundesvorsitzende Bettina Jung zu Wort kommt, sowie den Wortlaut der Anfrage und die Antworten findet Ihr hier:
https://landesportal.piratenpartei-sh.de/…/seehundschutz-v…/

Wir bedanken uns von Herzen für das Engagement der Piratenpartei, das jetzt umso intensiver ist, obwohl und weil nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein kein Sitz errungen werden konnte.
Die Piraten hinterlassen bewusst für die nächste Legislaturperiode einen letzten Enterhaken für die Kämpfer um die Novellierung der Seehundrichtlinie im Landesparlament Schleswig-Holstein..
Damit beweisen sie eindrücklich, dass es ihnen mit ihren definierten Zielen ernst ist.
So schreibt Friederike Mey, mit der wir in dauerhaftem, engem Kontakt stehen, zur Kandidatur zur Bundestagswahl:
„Unser Ziel ist es Politik wieder zur Sache der Bürger zu machen und einen gläsernen Staat statt dem gläsernen Bürger zu schaffen.“
Auf ihrer Seite kann man sich direkt für ihr Engagement bedanken
http://friederike-mey.de/2017/06/11/seehundschutz/
Wir wünschen viel Erfolg für die Bundestagswahl und sind überzeugt davon, dass die Piraten im Bundestag ein mehr als kostbares Regulatorium für die Etablierten wären.

Bitte unterstützt weiter unsere Petition
change/seehunde

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