Pressemitteilung: Partei ETHIA fordert personelle Konsequenzen der Besetzung des Wolfsbüros des NLWKN und den Rücktritt des Umweltministers Wenzel…

Partei ETHIA fordert personelle Konsequenzen der Besetzung des Wolfsbüros des NLWKN und den Rücktritt des Umweltministers Wenzel nach dem Tod von Kurtis Schwester durch Versagen des Wolfsmonitoring in mehr als zwei Fällen mit Todesfolge besonders geschützter Tiere!

Am Abend des 27.4. gab Herr Umweltminister Stefan Wenzel in einer die Öffentlichkeit verwundernden Schnelligkeit nach höchst intransparenter Entscheidungsfindung, gestützt durch das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), die Tötung des Wolfes Kurti in Auftrag.

Gestern, am 24.05., entnimmt man einer Pressemitteilung des NLWKN, dass Kurtis Schwester, die besenderte Fähe „FT10“, tot aufgefunden wurde. Ihr Körper befindet sich bereits im Leibniz-Institut Berlin, das als Todesursache Bissverletzungen identifizierte und aussagte, dass die Wölfin vor kurzem Welpen zur Welt gebracht hat!

Das Totalversagen des dem Umweltminister Wenzel unterstellten Wolfsbüros des NLWKN, ist offensichtlich, da beide toten Wölfe besendert waren, was ihren Schutz hätte garantieren müssen!

Wolf Kurti wurde nicht aufgrund von Fakten erschossen, sondern sogar entgegen der Experteneinschätzung durch Jens Karlsson des Swedish Wildlife Damage Centre Grimsö, der vor Ort war und Kurti nicht vergrämen musste und ihm Ungefährlichkeit attestierte!

Die lückenlose Dokumentation der Aufenthaltsorte Kurtis war nicht gegeben, weshalb vermeintliche Aufeinandertreffen mit Menschen nicht durch Standortbestimmung nachweisbar waren.

Das Wolfsbüro des NLWKN hatte nach Kurtis Tod mehrere Wochen Zeit, aus Fehlern zu lernen!

Jetzt ist eine ebenfalls einen Sender tragende Fähe tot, ihr Wurf mit Sicherheit gleichermaßen!

In der Pressemitteilung existiert kein Wort zu sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen nach den Welpen, obwohl als Fundort der Wölfin der Truppenübungsplatz Munster Nord mit jeder Menge verfügbarem Bundeswehrpersonal benannt wurde!

Was sind das für „Fachleute“ im Wolfsbüro des NLWKN, die bei Übernahme oder Fund der Wölfin nicht SOFORT erkennen, dass es sich um ein in Laktation stehendes (ein stillendes) Tier handelt?

Für diese Aussage braucht es kein Leibniz-Institut!

Wo ist hier noch die Berechtigung zur weiteren Tätigkeit dieser Institution, das durch die FFH-Richtlinie und das Bundesnaturschutzgesetz mit dem Land Niedersachsen zusammen verpflichtet ist, dem Wolf Schutz zu gewähren und sein Überleben dauerhaft zu sichern?!

In der Strafanzeige der Partei ETHIA, der sich inzwischen über 100 Menschen anschlossen, die sich gegen den Entscheidungsträger im „Falle Kurti“, den Umweltminister Wenzel, richtet, weisen wir auf die vermutlich ungeklärte Situation evtl. vorhandener Welpen hin.

Kurti wurde im Februar vermehrt in Begleitung einer Fähe gesichtet, die laut Medienberichten besendert war und seine Schwester gewesen sein könnte. Vermutlich handelt es sich dabei um die tote Wölfin, da außer Kurti und seiner Schwester in diesem Gebiet keine weiteren Wölfe besendert waren..

Die Tragzeit von Wölfen beträgt 63-65 Tage, die Wölfin ist in der Zeit der Laktation (Stillphase) auf den männlichen Wolf angewiesen, der sie und die Welpen im Bau mit Nahrung versorgt.

Wäre Kurti der Vater der Welpen von „FT10“, wäre der Tötungsbefehl des Umweltministers Wenzel, gestützt durch das Wolfsbüro des NLWKN grob fahrlässig für den Tod von deutlich mehr Individuen einer durch Naturschutz, Artenschutz, Washingtoner Artenschutzabkommen, FFH- Richtlinie und die Berner Konvention besonders geschützten Art verantwortlich (die Wurfgröße beim Wolf beträgt zwischen ein und elf Jungen)! Es muss also wenigstens jetzt noch zur Aufklärung der Tatbestände der Fokus auf dem Fund der Welpen liegen zum Abgleich mit der väterlichen DNA! Es ist zu befürchten, dass die jungen Wölfe nicht lebend gefunden werden.

Die Partei ETHIA fordert mit ihrer Petition

http://www.change.org/kurti/

den Niedersächsischen Landrat auf, einen Untersuchungsausschuss einzuberufen und bittet um Unterstützung dieser Petition.

Die Partei ETHIA legt gleichermaßen Wert auf Tier- und Menschenrechte und distanzierte sich von Beginn ihres Engagements an von Tierschützern, die zu Lynchjustiz gegen die Beteiligten im Falle der Wölfe und in jedem anderen Tierschutzfall aufrufen!

Für weitere Informationen steht Ihnen unsere Geschäftsstelle zur Verfügung:

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Claudia Kostka
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57537 Mittelhof

E-Mail: info@ethia.de
Telefon Geschäftsstelle: 02742 77 92 630

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